Wann ist der richtige Zeitpunkt, mit ihrem Kind einen Kieferorthopäden aufzusuchen?

Oftmals suchen Eltern mit ihren Kindern erst dann eine kieferorthopädische Praxis auf, wenn alle Milchzähne schon herausgefallen und alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind. Dies kann sich als Fehler herausstellen, der in Stellungsanomalien von Zähnen und Kiefern resultieren kann. Solche Stellungsanomalien lassen sich dann im Kindesalter nur mit viel zusätzlichem Aufwand oder später im Erwachsenenalter lediglich durch eine kieferorthopädische Behandlung in Kombination mit einem kieferchirurgischen Eingriff korrigieren. Aus diesem Grund ist es ratsam, mit Ihrem Kind so früh wie möglich einen Kieferorthopäden aufzusuchen. Aber wann genau ist denn der richtige Zeitpunkt?

Frühbehandlung

Bei einigen Kindern machen sich Stellungsanomalien von Zähnen und Kiefern schon in einem sehr frühen Alter bemerkbar. Wenn Ihnen als Eltern im Milchgebiss oder im frühen Wechselgebiss Ihres Kindes eines oder mehrere der folgenden Merkmale auffallen, ist es ratsam, einen Kieferorthopäden aufzusuchen:

  • Die Frontzähne stehen sehr weit nach vorn. (Gefahr eines Frontzahntraumas)
  • Es liegt ein frontal offener Biss vor. (Frontzähne von Ober- und Unterkiefer berühren sich nicht, z. B. bei Gewohnheiten wie Daumenlutschen oder Zungeneinlagerung)
  • Ihr Kind hat einen frontalen Kreuzbiss, ausgelöst durch eine Überentwicklung des Unterkiefers oder Unterentwicklung des Oberkiefers. (untere Frontzähne stehen vor den oberen Frontzähnen)
  • Es handelt sich um einen seitlichen Kreuzbiss. (Seitenzähne des Unterkiefers stehen außerhalb der Seitenzähne des Oberkiefers)
  • Bei Ihrem Kind sind Milchzähne zu früh verloren gegangen (z. B. durch Karies) und die bleibenden Zähne brechen dadurch an der falschen Stelle (z. B. am Gaumen) durch.

In diesen Fällen sollte schon ab dem sechsten Lebensjahr eine kieferorthopädische Praxis aufgesucht und eine Behandlung, zum Beispiel mithilfe einer herausnehmbaren Zahnspange, begonnen werden. In dieser frühkindlichen Phase lässt sich das beginnende Kieferwachstum optimal zugunsten der Behandlung lenken und Spätfolgen können somit vermieden werden. Im Rahmen einer solchen Frühbehandlung wird bei Ihrem Kind eine kurze Untersuchung durchgeführt und es werden Fotos sowie ein Abdruck von Ober- und Unterkiefer mit einem weichen, wohlschmeckenden Abdruckmaterial erstellt. Wir beraten Sie gern vor Ihrem ersten Termin in Bezug auf mögliche Übungen, damit Ihr Kind bestmöglich vorbereitet ist. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen digitalen 3D-Scan von Ober- und Unterkiefer – ganz ohne Abdruck – anzufertigen.

Hauptbehandlung

Weist Ihr Kind keines der oben genannten Merkmale auf, ist es dennoch empfehlenswert, im Alter von circa neun Jahren bei einem Kieferorthopäden vorstellig zu werden, da der Blick eines Experten oftmals noch andere dentale und skelettale Probleme erkennt, die dem ungeschulten Auge der Eltern entgehen.

  • Wenn Behandlungsbedarf besteht, werden alle Vorbereitungen getroffen, um die kieferorthopädische Behandlung mit neun Jahren zu beginnen.
  • Dies ist sinnvoll, da das Wachstum des Kiefers in diesem Alter noch optimal beeinflusst werden kann. Somit soll ein überschießendes Wachstum gehemmt oder aber ein zu langsames Wachstum des Kiefers beschleunigt werden.
  • Da der Wachstums-Höhepunkt bei Mädchen um das elfte, bei Jungen um das dreizehnte Lebensjahr erreicht wird, ist es vorteilhaft, vor diesem Zeitpunkt mit der Behandlung zu beginnen.

Vorteile eines frühen Behandlungsbeginns

  • Ein weiterer Vorteil des Behandlungsbeginns im sogenannten Wechselgebiss ist die Ausnutzung des „Leeway Space“. Dies ist eine natürlich vorkommende Platzreserve im Seitenzahnbereich, die daraus resultiert, dass die Milchzähne im Seitenzahnbereich größer und voluminöser aufgebaut sind als die ihnen nachfolgenden bleibenden Zähne. Durch Halten dieser Platzreserven können Engstände der Frontzähne einfacher aufgelöst und komplikationsreiche Behandlungen vermieden werden.
  • Darüber hinaus können sich Fehlstellungen von Zähnen und Kiefern – ohne kieferorthopädische Interaktion – im Laufe der Jugend noch verstärken. Beispielsweise kann durch ein falsch antrainiertes Schluckmuster im Laufe der Kindheit ein stark offener Biss entstehen, der die Sprachbildung negativ beeinträchtigt. Eine interdisziplinäre Behandlung durch einen Kieferorthopäden zusammen mit einem Logopäden ist in solchen Fällen unabdingbar.
  • Des Weiteren kann ein unbehandelter Fehlbiss schon im Kindesalter zu fortschreitenden Kiefergelenkproblemen und Zahnfleischrückgang führen. Der Kieferorthopäde kann durch frühzeitige Funktionsanalyse der Kiefergelenke und Verbesserung der Bisslage solchen schwerwiegenden Folgen ohne großen Aufwand entgegenwirken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es generell keinen „zu frühen Besuch“ in der kieferorthopädischen Praxis gibt. Eine Früherkennung der meisten dentalen und skelettalen Probleme kann somit eine langwierige und komplikationsreiche Behandlung zu einem späteren Zeitpunkt verhindern.

Aufgrund der enormen Fortschritte, die im Bereich der Kieferorthopädie in den letzten Jahren gemacht wurden, suchen nicht nur Kinder, sondern auch immer mehr Erwachsene einen Kieferorthopäden auf. Die Behandlungsmaßnahmen sind bei Kindern und Erwachsenen jedoch deutlich unterschiedlich. Im Folgenden erläutern wir die Hauptunterschiede zwischen einer KFO-Behandlung bei Erwachsenen und Kindern bzw. Jugendlichen:

Altersspezifische Merkmale

Erwachsene Patienten leiden oft an oralen Erkrankungen, die bei jüngeren Patienten eher selten vorkommen. Dazu gehören unter anderem interradiulärer Knochenverlust, der in Bezug auf eine ausreichende Blutversorgung der Zahnwurzeln von Bedeutung ist, das Vorhandensein leichter Zahnfleischentzündungen sowie marginaler Knochenverlust (Gingivitis und/oder Parodontitis). Des Weiteren ist der erwachsene Kieferknochen härter und Umbauvorgänge dauern dadurch generell länger. Diese Eigenschaften führen oft dazu, dass Zähne bei Erwachsenen insgesamt langsamer bewegt werden als bei Kindern, was in einer etwas aufwändigeren Behandlung resultieren kann.

Bisskorrektur

Einer der Gründe, warum erwachsene Patienten eine kieferorthopädische Behandlung benötigen, ist die Korrektur eines Fehlbisses. Dabei kann es bei einigen erwachsenen Patienten notwendig sein, ein oder mehrere Zähne zu ziehen, um eine korrekte Bisslage herstellen zu können. Des Weiteren sind bei etwas älteren Patienten teilweise schon Abnutzungen der Zähne vorhanden, was zum Beispiel einen Überbiss verstärken kann. Deshalb ist es bei einer Behandlung von Erwachsenen oft nicht sinnvoll, den Biss lehrbuchgetreu einzustellen. Vielmehr wird auf ästhetische und funktionelle Gesichtspunkte Wert gelegt.

Vergangene Zahnextraktionen

Vielen erwachsenen Patienten wurden in der Vergangenheit bereits Zähne entfernt. Dies kann für den Kieferorthopäden eine zusätzliche Herausforderung bei der Behandlungsplanung darstellen. An den Stellen im Kiefer, an denen in der Vergangenheit ein Zahn entfernt wurde (Extraktionsalveolen), ist die Dichte von Knochengewebe geringer. Deshalb ist es unter Umständen nicht sinnvoll, die zu bewegenden Zähne ohne vorherigen Knochenaufbau dorthin zu platzieren. Auch das Schließen und geschlossen Halten von Zahnlücken, die durch Zahnentfernungen entstanden sind, ist bei Erwachsenen teilweise anspruchsvoller, da erwachsener Knochen weniger stark auf Druck reagiert als wachsender, jugendlicher Knochen.

Kariesrisiko und Entkalkungen

Viele kieferorthopädische Apparaturen werden mit Zahnzement auf der Außen- oder Innenseite der Zähne befestigt. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, während der kieferorthopädischen Behandlung auf eine strenge Mundhygiene zu achten. Dies minimiert das Kariesrisiko und verhindert eine Entkalkung der Zähne.

Resorptionen

Während einer kieferorthopädischen Behandlung ist das Risiko von Wurzelresorptionen bei erwachsenen Patienten generell höher als bei Kindern und Jugendlichen. Im Fall einer Wurzelresorption beginnt der Körper damit, Teile der Zahnwurzel abzubauen, und der Zahn verliert dadurch seine feste Verankerung in seinem Zahnfach. Eine Lockerung der Zähne ist die Folge. Die kieferorthopädische Forschung beschreibt, dass genetische Faktoren, Gewohnheiten und die Qualität der Zahnwurzeln Resorptionen begünstigen können. Auch wenn die Behandlung zu schnell oder mit zu großem Druck durchgeführt wird, ist es möglich, dass die Zähne gelockert und im schlimmsten Fall nicht mehr erhalten werden können. Aus diesem Grund ist eine genaue Überwachung durch den Kieferorthopäden unabdingbar, was vor allem durch regelmäßige Kontrollen gewährleistet werden kann.

Kiefergelenkserkrankungen

Erwachsene Patienten haben, im Vergleich zu Kindern, ein erhöhtes Risiko für Kiefergelenkserkrankungen, die auch während einer konventionellen kieferorthopädischen Behandlung auftreten können. Es ist wichtig, dass der Kieferorthopäde das Risiko für eine Kiefergelenkserkrankung individuell einschätzt, bevor eine Behandlung begonnen wird. Dies kann zum Beispiel mithilfe einer Kiefergelenksvermessung (Funktionsanalyse) erfolgen.

Psychosoziale Faktoren

Es gibt eine Reihe von psychologischen und sozialen Faktoren, die sich – besonders bei Erwachsenen – auf die kieferorthopädische Behandlung auswirken können. Dazu gehören unter anderem:

  • Erwartungen an die Behandlung bzw. das Behandlungsergebnis
  • Ästhetische Bedenken beim Tragen von festsitzenden Apparaturen
  • Beschwerden beim Tragen von festsitzenden oder herausnehmbaren Geräten
  • Mitwirkung des Patienten bei der kieferorthopädischen Behandlung („Compliance“)

Erwachsene Patienten haben oft die Erwartung, in möglichst kurzer Zeit und ohne großen Aufwand ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Auch möchten viele Erwachsene von ihrem Kieferorthopäden Detailwissen über den Behandlungsablauf erhalten und wissen, warum manche Behandlungsschritte notwendig sind und andere nicht. Des Weiteren möchten erwachsene Patienten üblicherweise transparent über die Kosten jedes einzelnen Behandlungsschritts aufgeklärt werden.

Da Erwachsene heute bereits einen Großteil aller Patienten ausmachen, richten bereits viele Praxen eine erhöhte Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Besonderheiten und Bedürfnisse, die bei einer Behandlung von Erwachsenen angebracht sind.

Für eine optimale Zahngesundheit ist die richtige Reinigung der Zahnspange unabdingbar. Da Ihr Kind den Tag wahrscheinlich nicht mehr erwarten kann, an dem die Zahnspange endlich entfernt wird, ist es umso wichtiger, dass es seine Zähne während der Tragedauer der Zahnspange bestmöglich reinigt. Durch folgende Maßnahmen können Karies oder Verfärbungen um die Brackets herum vermieden werden:

Mund ausspülen und Zähneputzen

Lassen Sie Ihr Kind drei- bis viermal am Tag den Mund mit Wasser ausspülen, um versehentlich in der Zahnspange hängen gebliebenes Essen zu entfernen. Anschließend sollten die Zähne geputzt werden. Wir empfehlen, die Frequenz des Zähneputzens während des Tragens einer festen Zahnspange zu erhöhen, da sich innerhalb sowie auch hinter der Zahnspange Speisereste ansammeln können, wodurch im schlimmsten Fall Taschenbildung und Zerfall des Zahnhalteapparates begünstigt werden können. Ihr Kind sollte jeden Abend nach dem Zähneputzen und vor dem Schlafengehen den Mund mit einer Mundspüllösung ausspülen, um eine optimale Zahnspangen Hygiene zu gewährleisten.

Verwendung von Zahnseide

Einmal am Tag sollten Sie Ihrem Kind dabei helfen, Zahnseide zu verwenden, da diese Aufgabe mit einer festen Zahnspange schwierig sein kann. Die Verwendung von Zahnseide hilft dabei, Speisereste und Plaque am und unter dem Zahnfleischrand zu beseitigen, die sonst zur Zahnsteinbildung beitragen und einen unangenehmen Geruch verursachen können. Zahnseide hilft außerdem dabei, die Stellen der Zähne zu erreichen, an die man mit der Zahnbürste nur schwer herankommt.

Professionelle Zahnreinigung für eine optimale Zahnspangen Hygiene

Auch während einer laufenden kieferorthopädischen Behandlung empfehlen wir, dass Sie mit Ihrem Kind alle sechs Monate zu einem Zahnarzt gehen, um Karies auszuschließen und die Zähne professionell reinigen zu lassen. Der Zahnarzt kann Ihnen und Ihrem Kind noch Stellen an den Zähnen zeigen, die besondere Aufmerksamkeit benötigen, und erklärt Ihnen, wie man diese Bereiche ideal reinigen kann.

Perfekte Zahnspangen Hygiene auch außer Haus

Zuhause fällt es leicht, die Zähne und die Zahnspange sauber zu halten. Ist Ihr Kind jedoch in der Schule oder auf einer Klassenfahrt, ist das natürlich eine große Herausforderung. Wenn Sie Ihrem Kind eine Reisezahnbürste und Zahnpasta in die Schule mitgeben, kann es sich einfacher daran gewöhnen, auch dort jeden Tag nach dem Mittagessen den Mund auszuspülen und seine Zähne zu putzen. Wenn Ihr Kind einen Ausflug mit der Schule macht oder auf einer Klassenfahrt ist, sollte es sich Zeit für eine gute Zahnspangen Hygiene nehmen, da ansonsten unangenehme Gerüche entstehen können und die Kariesbildung begünstigt werden kann.

Vor dem Besuch einer kieferorthopädischen Praxis tauchen viele Fragen auf. Einige Patienten sind beispielsweise unsicher, ob sie im Erwachsenenalter noch eine Chance auf eine Zahnkorrektur haben, wie viel Geld sie dafür investieren müssen, oder ab welchem Alter ein Kind beim Kieferorthopäden vorgestellt werden sollte. Sollte ihm generell jedes Kind vorgestellt werden oder nur diejenigen, die Auffälligkeiten an Zähnen, Kiefer oder auch Sprachauffälligkeiten aufweisen?

Uns ist bewusst, dass unser Beruf und unsere Leidenschaft, die Kieferorthopädie, für viele Menschen „ein Buch mit sieben Siegeln“ ist. Darum geben wir hier Antworten auf häufige Fragen unserer Patienten rund um das Thema „Zahnspange in München“ und hoffen, so ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Zahnspange in München

Gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln sind attraktiv, unterstützen das persönliche Wohlbefinden, öffnen Türen im Beruf und können helfen, hohe Kosten für Zahnkorrekturen im Alter einzusparen. Bei uns erhalten Sie Ihre Zahnspange in München: Auf Wunsch unsichtbar, komfortabel und auf ein optimales Ergebnis ausgerichtet!

  • Moderne Praxis im Herzen Münchens: Gut erreichbar, bestens bewertet und mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten.
  • Behandlung für Kinder und Erwachsene: Feste oder unsichtbare Zahnspangen. Kostentransparenz und optimale Beratung sind stets garantiert.

Sprechen Sie mit uns, wir freuen uns auf Sie: Jetzt kostenfreien Beratungstermin vereinbaren.


Zahnspange für Kinder

Ab wann bekommen Kinder Zahnspangen?

Einen ersten Kontrolltermin in unserer kieferorthopädischen Praxis empfehlen wir mit etwa 6 Jahren. Je früher bestimmte Kieferfehlstellungen oder sonstige Abweichungen der Zähne und Kiefer von der Norm festgestellt werden können, desto grösser sind die Erfolgsaussichten einer kieferorthopädischen Behandlung.

Was wird beim Ersttermin untersucht?

Beim Ersttermin zu Ihrer Zahnspange in München kontrollieren wir Zähne, Zahnstellung, die Platzverhältnisse im Mund und das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer. Somit sehen wir schnell, ob bei Ihrem Kind eine kieferorthopädische Behandlung angezeigt ist und, wenn ja, wann der beste Zeitpunkt ist, um damit zu beginnen.

Der Behandlungsbeginn

DEN idealen Zeitpunkt, um mit einer kieferorthopädischen Behandlung anzufangen, gibt es nicht, denn er ist individuell ganz verschieden. In Fällen mit ausgeprägteren Zahn- oder Kieferfehlstellungen macht es Sinn, bereits im Alter zwischen 6 und 8 Jahren mit der Behandlung zu beginnen. Dadurch können das Wachstum der Zähne und Kiefer sowie der Zahndurchbruch optimal beeinflusst werden. Möglicherweise fallen somit spätere kieferorthopädische Behandlungen im jugendlichen Alter weg oder werden zumindest stark vereinfacht.

Es gibt jedoch viele Fälle, in denen erst im Alter von 9 bis 11 Jahren mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen wird, wenn bereits auch einige bleibende Zähne vorhanden sind.

Wie lange dauert eine Behandlung?

  • Bei Erwachsenen dauert die Behandlung üblicherweise zwischen 6 und 12 Monaten.
  • Kinder müssen hingegen etwas mehr Geduld aufbringen, bis ihr Gebiss optimiert ist. In der Regel dauert dies bei jungen Menschen 2 bis 3 Jahre.

Insbesondere bei Kindern erfolgt meist ein Wechsel zwischen lockeren und festen Zahnspangen während der Behandlung. Der genaue Ablauf kann jedoch je nach Entwicklungsstand und Diagnose sehr unterschiedlich sein. Während der gesamten Behandlungsdauer erfolgen alle 6 bis 8 Wochen Kontrolltermine in unserer Praxis, um den Fortschritt der Behandlung genau zu beobachten und die weitere Behandlung optimal anzupassen.

Was passiert, wenn Milchzähne „schief“ sind?

Üblicherweise wird mit der kieferorthopädischen Behandlung erst dann begonnen, wenn bereits bleibende Zähne im Frontzahnbereich durchgebrochen sind, im Seitenzahnbereich jedoch sowohl noch Milch- als auch bleibende Zähne zu finden sind. Man spricht vom sogenannten „Wechselgebiss“.

Zahnspangen für Erwachsene

Bringen Zahnspangen im Erwachsenenalter überhaupt noch etwas?

Die Antwort lautet ja, kieferorthopädische Behandlungen sind grundsätzlich in jedem Alter möglich, sie können dabei sowohl aus gesundheitlichen als auch aus ästhetischen Gründen erfolgen. Behandlungen aus ästhetischen Gründen werden immer beliebter.

Sind die Erfolgsaussichten bei Erwachsenen genauso groß wie bei Kindern?

Ja! Die Zahnstellung kann bis ins hohe Alter verändert werden. Jedoch muss die Zahnbewegung bei Erwachsenen langsamer als bei Patienten im Wachstum durchgeführt werden. Im Gegensatz zur Behandlung bei Kindern kann zudem bei Erwachsenen die Skelettstruktur (d.h. die Kieferform) nicht mehr allein durch den Einsatz einer Zahnspange beeinflusst werden.

Kostenübernahme bei Erwachsenen?

Gemäß der Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherungen werden die Kosten für eine Erwachsenenbehandlung nur bei sehr schweren Fehlstellungen übernommen. In der Regel ist die Therapie dann auch mit einem kieferchirurgischen Eingriff verbunden. Einige private Krankenversicherungen oder Zahnzusatzversicherungen hingegen übernehmen häufig einen Teil der Kosten oder die gesamten Kosten, je nach vereinbartem Tarif.

Symptome und Notwendigkeit der Zahnspange

Wann sollte eigentlich kieferorthopädisch behandelt werden?

Braucht jeder eine Zahnspange? Nein, in aller Regel wird aus zwei Beweggründen behandelt: Aus gesundheitlichen und aus ästhetischen Gründen, dazu mehr im Folgenden.

Zahnspange aus gesundheitlichen Gründen

Zögern Sie nicht, einen Kieferorthopäden aufzusuchen, sobald Ihre Symptome darauf hindeuten, dass etwas mit Ihrem Kauapparat nicht in Ordnung sein könnte. Dadurch können Spätfolgen wie Gelenkschäden an diesem empfindlichen System vermieden werden.

Folgende Symptome können auf Kiefergelenksprobleme hinweisen:

  • Schmerzen im Gesicht und/oder Kiefer
  • Zähneknirschen
  • Knacken im Kiefergelenk
  • Reibungsgeräusch im Kiefergelenk
  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Verspannungen
  • Falscher Biss (Überbiss, Kreuzbiss, tiefer Biss)

Zahnspange aus ästhetischen Gründen

Viele Menschen suchen zudem aus ästhetischen Gründen einen Kieferorthopäden auf. Die Beweggründe hierfür können vielfältig sein – schiefe Zähne, ein tiefer oder offener Biss, eine nicht optimale Position der Kiefer zueinander, um nur einige Beispiele zu nennen.

Sie sind mit der Ästhetik Ihrer Zähne und Ihres Lächelns nicht völlig zufrieden? Wenn dies der Fall ist, dann kommen Sie gerne in unserer Praxis vorbei und wir sprechen darüber. Wir beraten Sie gerne ausführlich, beim Ersttermin sogar kostenlos. Uns ist bewusst, dass schöne Zähne und ein gewinnendes Lächeln sehr wichtig für Ihr Wohlbefinden sind!

In beiden Fällen – aus gesundheitlichen oder ästhetischen Gründen – raten wir: Kommen Sie zur Beratung, denn diese kostet (bei uns) nichts!

Welche Folgen hat es, wenn nicht behandelt wird?

Wenn ein kieferorthopädisches Problem nicht behandelt wird, kann dies zu Spätfolgen am Kauapparat führen: Kiefergelenksbeschwerden, Fehlbiss, Schluckbeschwerden, Probleme beim Kauen, Sprachfehlentwicklung und Kopfschmerzen können mögliche Folgen sein.

Wichtig sind aber auch der gesellschaftliche und der psychologische Aspekt: Wer mit seinen Zähnen und seinem Lächeln zufrieden ist, strahlt dies auch aus. Das wirkt sich positiv auf den Umgang mit anderen Menschen sowie auf die Lebensqualität aus und führt manchmal sogar zu vermehrtem beruflichen Erfolg. Ein strahlendes, selbstbewusstes Lächeln gewinnt!

Welche Fehlstellungen können und sollten korrigiert werden?

  • Liegt ein Engstand vor, so haben die Zähne nicht ausreichend Platz im Kiefer und stehen daher schief.
  • Einen stark zurückliegenden Unterkiefer erkennt man daran, dass die oberen Schneidezähne weit über die unteren Schneidezähne vorstehen.
  • Beim hervorstehenden Unterkiefer verhält es sich umgekehrt, die oberen Schneidezähne befinden sich hinter den unteren Schneidezähnen.
  • Einen frontal offenen Biss erkennt man daran, dass die Backenzähne beim Zusammenbeißen aufeinandertreffen, die Frontzähne jedoch ohne Kontakt zum Gegenkiefer bleiben. Auch nach dem Zusammenbeißen sieht man diese Öffnung.
  • Ein tiefer Biss ist dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Frontzähne die unteren Frontzähne bis zur Hälfte oder sogar ganz überdecken.
  • Liegt ein Kreuzbiss vor, so ist der Unterkiefer breiter als der Oberkiefer – was normalerweise umgekehrt der Fall ist. Um Beißen zu können, muss der betroffene Patient den Unterkiefer seitwärts verschieben. Die unerwünschte Folge eines Kreuzbisses während des Wachstums: Der Unterkiefer wächst vermehrt einseitig.

Wichtig: Es ist immer ratsam einen Kontrolltermin beim Kieferorthopäden zu vereinbaren, wenn Beschwerden wie Schmerzen im Kiefergelenk, Beschwerden beim Kauen, Knirschen oder diffuse Schmerzen wie Kopfschmerzen auftreten. Es ist besser, frühzeitig die Probleme zu behandeln, als später eine langwierige und komplexere Behandlung in Kauf nehmen zu müssen.

Zahnspangen-Behandlungswege

Es gibt verschiedene Methoden, um kieferorthopädische Probleme zu behandeln. Die Behandlung mit einer Zahnspange kann grundsätzlich von außen oder an der Zahninnenseite erfolgen.

lächelnde Jugendliche mit Zahnspange in der einen und Aligner-Zahnschiene in der anderen Hand
Verschiedene Zahnspangen-Behandlungswege stehen zur Auswahl – hier im Bild: feste Zahnspange von außen und Aligner-Zahnschiene von Invisalign

Feste Zahnspangen

Im Bereich der feste Zahnspangen, die auf der Außenseite der Zähne aufgebracht werden, unterscheidet man zwischen Zahnspangen mit Metallbrackets und solchen mit Keramikbrackets.

  • Metallbrackets werden auf der Außenseite der Zähne angebracht. Wir verwenden flache und kleine Brackets, die einen hohen Tragekomfort und gute Reinigungsmöglichkeiten bieten. In unserer Praxis arbeiten wir sehr gerne mit SPEED Braces.
  • Keramikbrackets sind aus durchsichtigem Material und passen sich dadurch der natürlichen Zahnfarbe an. Die durchsichtigen bzw. zahnfarbenen Brackets sind somit sehr unscheinbar und fallen kaum auf. Sie sind in ästhetischer Hinsicht sehr empfehlenswert und versprechen ein gutes Endergebnis. Mit Keramikbrackets von Forestadent machen wir rundum sehr gute Erfahrungen.

Unsichtbare Zahnspangen

Mit heraus­nehmbaren, durchsichtigen sogenannten Aligner-Zahn­schienen bewegen wir die Zähne allmählich in ihre ideale Position. Die trans­parenten Aligner-Zahn­schienen ermöglichen eine für andere Menschen kaum sichtbare kiefer­ortho­pädische Korrektur.

Wir empfehlen die transparenten Kunststoffschienen von Invisalign®, mit denen wir stets sehr gute Erfahrungen machen.

Lingualtechnik

Eine weitere Methode der unsichtbaren Korrektur stellt die sogenannte Lingualtechnik dar. Individuell angefertigte Brackets werden auf der Innen­seite der Zähne befestigt. Die Zahn­spange ist somit von außen nicht erkennbar. Wir verwenden die Lingual-Zahnspangen von Incognito™ und erzielen damit hervorragende Ergebnisse.

Herausnehmbare, lockere Zahnspange

Heraus­nehmbare Zahn­spangen ermöglichen bei Kindern eine optimale Vorbereitung des Ober- und Unter­kiefers auf die weitere kiefer­ortho­pädische Be­hand­lung. Die spätere Be­hand­lungs­dauer mit der festsitzenden Zahn­spange kann dadurch deutlich verkürzt werden.

Herausnehmbarer, lockerer Lückenhalter

Wenn ein Kind frühzeitig einen Milchzahn verliert, so kann es nötig sein, den Platz in der Lücke so lange freizuhalten, bis der bleibende Zahn nachrückt. Wir bieten herausnehmbare Lückenhalter an, die diese wichtige Platzhalterfunktion übernehmen.

Retainer

Retainer sind dünne, auf der Innenseite der Zähne befestigte Drähte, die eine Stabilisierung der erreichten Korrektur über einen längeren Zeitraum ermöglichen. Sie sind von außen nicht erkennbar und gewährleisten, dass die Zähne nicht wieder in die unerwünschte Ausgangsposition zurückwandern.

Funktionskieferorthopädische Geräte

Beim Sprechen oder Schlucken entstehen natürliche Kräfte, welche sich funktionskieferorthopädische Geräte zunutze machen, um Zähne und Kiefer in einen korrekten Bezug zueinander zu bringen. Wie andere herausnehmbare Zahnspangen bestehen sie aus Kunststoff, in welchen Drahtelemente eingelassen sind. Allerdings werden sie nicht über Klammern fest mit den Zähnen verbunden, sondern liegen locker im Mund. Zu den am meisten verwendeten funktionskieferorthopädischen Geräten zählen: Aktivator, Bionator und Vorschubdoppelplatte.

Kosten für eine Zahnspange in München & KFO-Behandlung

Die Erstberatung ist in unserer Praxis kostenlos. Sie beinhaltet einen detaillierten kieferorthopädischen Behandlungsplan und einen einfach nachzuvollziehenden Kostenvoranschlag.

Für Kinder und Jugendliche übernimmt bei medizinischer Notwendigkeit in der Regel die Krankenkasse einen Großteil der Kosten. Gewisse Ergänzungsleistungen, wie beispielsweise Keramikbrackets, können zusätzlich gewählt werden und müssen selbst bezahlt werden. Pro Behandlung fallen im Durchschnitt in unserer Praxis Kosten in Höhe von EUR 500 bis EUR 1.350 an. In vielen Privatversicherungsverträgen sind diese Zusatzleistungen bereits enthalten.

Wie teuer ist eine Behandlung

Ein erwachsener Patient muss für eine Behandlung beim Kieferorthopäden mit Kosten von insgesamt EUR 1.500 bis EUR 7.000 rechnen. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Behandlungskosten nur bei besonders ausgeprägten Fehlstellungen. Im Gegensatz dazu übernehmen private Krankenversicherungen bei Erwachsenen häufig einen Großteil der Behandlungskosten für die Zahnregulierung. Zur Abklärung der Kostenübernahme mit Ihrer privaten Krankenversicherung erhalten Sie von uns einen detaillierten kieferorthopädischen Behandlungsplan. Grundsätzlich fallen die Behandlungskosten nicht als Einzelrechnung an, sondern werden gestaffelt im Behandlungsverlauf ausgestellt. Wir erarbeiten Ihnen einen (auch für Laien nachvollziehbaren) Kostenplan, welcher auch in zinsfreien Raten bezahlt werden kann.

Zahlt Krankenkasse Zahnspange?

Bei Kindern ist die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung abhängig von der jeweiligen KIG-Einstufung (kieferorthopädische Indikationsgruppen). Erwachsene hingegen müssen die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung in der Regel selbst tragen. Nur, wenn ein sogenannter „OP-Fall“ vorliegt, d.h. wenn eine Kombinationstherapie aus kieferorthopädischer Behandlung und kieferchirurgischem Eingriff als medizinisch notwendig erachtet wird, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien sind ein Massenphänomen. Um den Behandlungsbedarf einstufen zu können, wurden fünf Schweregrade für kieferorthopädische Behandlungen definiert, kurz KIG 1 bis 5 (kieferorthopädische Indikationsgruppen 1 bis 5) genannt. KIG 1 steht dabei für den geringsten und KIG 5 für den höchsten Schweregrad.

Die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung werden ab dem Zeitpunkt des Zahnwechsels bis zum Ende des 17. Lebensjahres (d.h. bis zum Tag vor dem 18. Geburtstag) von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, wenn ein Behandlungsbedarf von KIG 3 oder höher diagnostiziert wird.

Falls hingegen nur ein Schweregrad von KIG 1 bis 2 festgestellt wird, ist die gesetzliche Krankenkasse nicht mehr verpflichtet, die Kosten zu übernehmen. Das gilt selbst dann, wenn die KFO-Behandlung als „medizinisch notwendig“ erachtet wird. Wird die Behandlung auf Wunsch des Patienten dennoch durchgeführt, so wird sie als Privatleistung verrechnet und muss vom Patienten selbst getragen werden. KIG 1 beinhaltet leichtere Zahnfehlstellungen, deren Korrektur in erster Linie der Ästhetik dient. KIG 2 beinhaltet Zahnfehlstellungen, die zwar nur leicht ausgeprägt sind, aber dennoch eine medizinische Behandlung erforderlich machen. Alles, was darüber hinaus geht, gehört in die Kategorien KIG 3 bis 5. Wir beraten Sie bei Bedarf gerne ausführlich.

Zahnspangen-FAQ und Hintergründe

Wie wird die kieferorthopädische Behandlung für Kinder angenehm gestaltet?

Wir versuchen, die kieferorthopädische Behandlung für unsere kleinen Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört selbstverständlich ein spielerischer, kindgerechter Umgang mit unseren Jüngsten sowie Materialien, welche Kinder ansprechen, wie beispielsweise bunte Zahnspangen, Zahnspangen mit Glitzer, und Ähnliches. Gerne gehen wir auf die individuellen Vorlieben der Kleinen ein. Wir schaffen mit viel Einfühlungsvermögen eine Atmosphäre, in der Kinder gerne in unsere Praxis kommen und motiviert sind, die Behandlung erfolgreich mitzugestalten.

✅ Lassen sich Kosten bei Selbstzahlern von der Steuer absetzen?

Jeder Steuerzahler hat ein Recht darauf, „außergewöhnliche Belastungen“, zu denen auch Krankheitskosten zählen, in gewisser Höhe steuerlich abzusetzen. Dies ist von Fall zu Fall verschieden, je nach Einkommen, Haushaltsgröße, etc. Fragen Sie am besten direkt beim Finanzamt oder bei Ihrem Steuerberater nach.

✅ Was ist, wenn die Behandlung nicht erfolgreich verläuft?

Vor dem Beginn der Behandlung wird mit dem Patienten im Detail besprochen und gemeinsam definiert, was mithilfe einer kieferorthopädischen Behandlung realistisch erreicht werden kann. Dieses Behandlungsziel wird in einem Behandlungsplan schriftlich festgehalten. In der Regel wird dieses realistisch gesteckte Ziel auch erreicht.

✅ Können Schmerzen bei der Behandlung bzw. durch die Zahnspange auftreten?

Normalerweise verläuft eine kieferorthopädische Behandlung schmerzfrei. Am Anfang der Behandlung dauert es einige Tage, bis sich Zähne, Zunge und Lippen an die neue Situation gewöhnt haben, dies kann mit einem leichten Druckschmerz oder Spannungsgefühl einhergehen. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit verliert sich dieses Gefühl. Sollte es wider Erwarten zu stärkeren Beschwerden kommen, bitten wir Sie, umgehend unsere Praxis aufzusuchen, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

✅ Wie kann die Zahnspange später gereinigt werden?

Eine lockere Zahnspange reinigen Sie am besten täglich mit einer Zahnbürste und etwas nicht-abrasiver Zahnpasta, wie beispielsweise zahnschmelzschonender Zahnpasta. Sie fassen die Zahnspange am Kunststoffteil an (nicht an den empfindlichen Klammern und Drähten, um ein Verbiegen zu vermeiden) und schrubben alles sanft, aber gründlich ab. Zum Abschluss reinigen Sie die Zahnspange unter fließendem Wasser. Zum Essen wird eine lockere Zahnspange grundsätzlich aus dem Mund herausgenommen, damit keine groben Speisereste an der Zahnspange haften bleiben können.

Festsitzende Zahnspangen bedürfen einer besonders gründlichen Pflege, denn sie sind direkt mit den Zähnen verbunden und müssen unbedingt frei von Plaque gehalten werden, damit weder unangenehme Gerüche noch Karies entstehen können. Zunächst werden die Zähne wie gewohnt mitsamt der festsitzenden Zahnspange gründlich gebürstet. Anschließend wird gezielt ober- und unterhalb der Metalldrähte geputzt und bewusst um jedes einzelne Bracket herum. Zum Schluss putzen Sie mit einer Interdentalbürste unter den Metalldrähten und zwischen den Brackets sowie die Metalldrähte selbst. Danach wird der Mund sorgfältig ausgespült, gerne auch mit einer Mundspüllösung.

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