lächelnde Jugendliche mit Zahnspange in der einen und Aligner-Zahnschiene in der anderen Hand

Vor dem Besuch einer kieferorthopädischen Praxis tauchen viele Fragen auf. Einige Patienten sind beispielsweise unsicher, ob sie im Erwachsenenalter noch eine Chance auf eine Zahnkorrektur haben, wie viel Geld sie dafür investieren müssen, oder ab welchem Alter ein Kind beim Kieferorthopäden vorgestellt werden sollte. Sollte ihm generell jedes Kind vorgestellt werden oder nur diejenigen, die Auffälligkeiten an Zähnen, Kiefer oder auch Sprachauffälligkeiten aufweisen?

Uns ist bewusst, dass unser Beruf und unsere Leidenschaft, die Kieferorthopädie, für viele Menschen „ein Buch mit sieben Siegeln“ ist. Darum geben wir hier Antworten auf häufige Fragen unserer Patienten rund um das Thema „Zahnspange in München“ und hoffen, so ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Zahnspange in München

Gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln sind attraktiv, unterstützen das persönliche Wohlbefinden, öffnen Türen im Beruf und können helfen, hohe Kosten für Zahnkorrekturen im Alter einzusparen. Bei uns erhalten Sie Ihre Zahnspange in München: Auf Wunsch unsichtbar, komfortabel und auf ein optimales Ergebnis ausgerichtet!

  • Moderne Praxis im Herzen Münchens: Gut erreichbar, bestens bewertet und mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten.
  • Behandlung für Kinder und Erwachsene: Feste oder unsichtbare Zahnspangen. Kostentransparenz und optimale Beratung sind stets garantiert.

Sprechen Sie mit uns, wir freuen uns auf Sie: Jetzt kostenfreien Beratungstermin vereinbaren.


Zahnspange für Kinder

Ab wann bekommen Kinder Zahnspangen?

Einen ersten Kontrolltermin in unserer kieferorthopädischen Praxis empfehlen wir mit etwa 6 Jahren. Je früher bestimmte Kieferfehlstellungen oder sonstige Abweichungen der Zähne und Kiefer von der Norm festgestellt werden können, desto grösser sind die Erfolgsaussichten einer kieferorthopädischen Behandlung.

Was wird beim Ersttermin untersucht?

Beim Ersttermin zu Ihrer Zahnspange in München kontrollieren wir Zähne, Zahnstellung, die Platzverhältnisse im Mund und das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer. Somit sehen wir schnell, ob bei Ihrem Kind eine kieferorthopädische Behandlung angezeigt ist und, wenn ja, wann der beste Zeitpunkt ist, um damit zu beginnen.

Der Behandlungsbeginn

DEN idealen Zeitpunkt, um mit einer kieferorthopädischen Behandlung anzufangen, gibt es nicht, denn er ist individuell ganz verschieden. In Fällen mit ausgeprägteren Zahn- oder Kieferfehlstellungen macht es Sinn, bereits im Alter zwischen 6 und 8 Jahren mit der Behandlung zu beginnen. Dadurch können das Wachstum der Zähne und Kiefer sowie der Zahndurchbruch optimal beeinflusst werden. Möglicherweise fallen somit spätere kieferorthopädische Behandlungen im jugendlichen Alter weg oder werden zumindest stark vereinfacht.

Es gibt jedoch viele Fälle, in denen erst im Alter von 9 bis 11 Jahren mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen wird, wenn bereits auch einige bleibende Zähne vorhanden sind.

Wie lange dauert eine Behandlung?

  • Bei Erwachsenen dauert die Behandlung üblicherweise zwischen 6 und 12 Monaten.
  • Kinder müssen hingegen etwas mehr Geduld aufbringen, bis ihr Gebiss optimiert ist. In der Regel dauert dies bei jungen Menschen 2 bis 3 Jahre.

Insbesondere bei Kindern erfolgt meist ein Wechsel zwischen lockeren und festen Zahnspangen während der Behandlung. Der genaue Ablauf kann jedoch je nach Entwicklungsstand und Diagnose sehr unterschiedlich sein. Während der gesamten Behandlungsdauer erfolgen alle 6 bis 8 Wochen Kontrolltermine in unserer Praxis, um den Fortschritt der Behandlung genau zu beobachten und die weitere Behandlung optimal anzupassen.

Was passiert, wenn Milchzähne „schief“ sind?

Üblicherweise wird mit der kieferorthopädischen Behandlung erst dann begonnen, wenn bereits bleibende Zähne im Frontzahnbereich durchgebrochen sind, im Seitenzahnbereich jedoch sowohl noch Milch- als auch bleibende Zähne zu finden sind. Man spricht vom sogenannten „Wechselgebiss“.

Zahnspangen für Erwachsene

Bringen Zahnspangen im Erwachsenenalter überhaupt noch etwas?

Die Antwort lautet ja, kieferorthopädische Behandlungen sind grundsätzlich in jedem Alter möglich, sie können dabei sowohl aus gesundheitlichen als auch aus ästhetischen Gründen erfolgen. Behandlungen aus ästhetischen Gründen werden immer beliebter.

Sind die Erfolgsaussichten bei Erwachsenen genauso groß wie bei Kindern?

Ja! Die Zahnstellung kann bis ins hohe Alter verändert werden. Jedoch muss die Zahnbewegung bei Erwachsenen langsamer als bei Patienten im Wachstum durchgeführt werden. Im Gegensatz zur Behandlung bei Kindern kann zudem bei Erwachsenen die Skelettstruktur (d.h. die Kieferform) nicht mehr allein durch den Einsatz einer Zahnspange beeinflusst werden.

Kostenübernahme bei Erwachsenen?

Gemäß der Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherungen werden die Kosten für eine Erwachsenenbehandlung nur bei sehr schweren Fehlstellungen übernommen. In der Regel ist die Therapie dann auch mit einem kieferchirurgischen Eingriff verbunden. Einige private Krankenversicherungen oder Zahnzusatzversicherungen hingegen übernehmen häufig einen Teil der Kosten oder die gesamten Kosten, je nach vereinbartem Tarif.

Symptome und Notwendigkeit der Zahnspange

Wann sollte eigentlich kieferorthopädisch behandelt werden?

Braucht jeder eine Zahnspange? Nein, in aller Regel wird aus zwei Beweggründen behandelt: Aus gesundheitlichen und aus ästhetischen Gründen, dazu mehr im Folgenden.

Zahnspange aus gesundheitlichen Gründen

Zögern Sie nicht, einen Kieferorthopäden aufzusuchen, sobald Ihre Symptome darauf hindeuten, dass etwas mit Ihrem Kauapparat nicht in Ordnung sein könnte. Dadurch können Spätfolgen wie Gelenkschäden an diesem empfindlichen System vermieden werden.

Folgende Symptome können auf Kiefergelenksprobleme hinweisen:

  • Schmerzen im Gesicht und/oder Kiefer
  • Zähneknirschen
  • Knacken im Kiefergelenk
  • Reibungsgeräusch im Kiefergelenk
  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Verspannungen
  • Falscher Biss (Überbiss, Kreuzbiss, tiefer Biss)

Zahnspange aus ästhetischen Gründen

Viele Menschen suchen zudem aus ästhetischen Gründen einen Kieferorthopäden auf. Die Beweggründe hierfür können vielfältig sein – schiefe Zähne, ein tiefer oder offener Biss, eine nicht optimale Position der Kiefer zueinander, um nur einige Beispiele zu nennen.

Sie sind mit der Ästhetik Ihrer Zähne und Ihres Lächelns nicht völlig zufrieden? Wenn dies der Fall ist, dann kommen Sie gerne in unserer Praxis vorbei und wir sprechen darüber. Wir beraten Sie gerne ausführlich, beim Ersttermin sogar kostenlos. Uns ist bewusst, dass schöne Zähne und ein gewinnendes Lächeln sehr wichtig für Ihr Wohlbefinden sind!

In beiden Fällen – aus gesundheitlichen oder ästhetischen Gründen – raten wir: Kommen Sie zur Beratung, denn diese kostet (bei uns) nichts!

Welche Folgen hat es, wenn nicht behandelt wird?

Wenn ein kieferorthopädisches Problem nicht behandelt wird, kann dies zu Spätfolgen am Kauapparat führen: Kiefergelenksbeschwerden, Fehlbiss, Schluckbeschwerden, Probleme beim Kauen, Sprachfehlentwicklung und Kopfschmerzen können mögliche Folgen sein.

Wichtig sind aber auch der gesellschaftliche und der psychologische Aspekt: Wer mit seinen Zähnen und seinem Lächeln zufrieden ist, strahlt dies auch aus. Das wirkt sich positiv auf den Umgang mit anderen Menschen sowie auf die Lebensqualität aus und führt manchmal sogar zu vermehrtem beruflichen Erfolg. Ein strahlendes, selbstbewusstes Lächeln gewinnt!

Welche Fehlstellungen können und sollten korrigiert werden?

  • Liegt ein Engstand vor, so haben die Zähne nicht ausreichend Platz im Kiefer und stehen daher schief.
  • Einen stark zurückliegenden Unterkiefer erkennt man daran, dass die oberen Schneidezähne weit über die unteren Schneidezähne vorstehen.
  • Beim hervorstehenden Unterkiefer verhält es sich umgekehrt, die oberen Schneidezähne befinden sich hinter den unteren Schneidezähnen.
  • Einen frontal offenen Biss erkennt man daran, dass die Backenzähne beim Zusammenbeißen aufeinandertreffen, die Frontzähne jedoch ohne Kontakt zum Gegenkiefer bleiben. Auch nach dem Zusammenbeißen sieht man diese Öffnung.
  • Ein tiefer Biss ist dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Frontzähne die unteren Frontzähne bis zur Hälfte oder sogar ganz überdecken.
  • Liegt ein Kreuzbiss vor, so ist der Unterkiefer breiter als der Oberkiefer – was normalerweise umgekehrt der Fall ist. Um Beißen zu können, muss der betroffene Patient den Unterkiefer seitwärts verschieben. Die unerwünschte Folge eines Kreuzbisses während des Wachstums: Der Unterkiefer wächst vermehrt einseitig.

Wichtig: Es ist immer ratsam einen Kontrolltermin beim Kieferorthopäden zu vereinbaren, wenn Beschwerden wie Schmerzen im Kiefergelenk, Beschwerden beim Kauen, Knirschen oder diffuse Schmerzen wie Kopfschmerzen auftreten. Es ist besser, frühzeitig die Probleme zu behandeln, als später eine langwierige und komplexere Behandlung in Kauf nehmen zu müssen.

Zahnspangen-Behandlungswege

Es gibt verschiedene Methoden, um kieferorthopädische Probleme zu behandeln. Die Behandlung mit einer Zahnspange kann grundsätzlich von außen oder an der Zahninnenseite erfolgen.

lächelnde Jugendliche mit Zahnspange in der einen und Aligner-Zahnschiene in der anderen Hand
Verschiedene Zahnspangen-Behandlungswege stehen zur Auswahl – hier im Bild: feste Zahnspange von außen und Aligner-Zahnschiene von Invisalign

Feste Zahnspangen

Im Bereich der feste Zahnspangen, die auf der Außenseite der Zähne aufgebracht werden, unterscheidet man zwischen Zahnspangen mit Metallbrackets und solchen mit Keramikbrackets.

  • Metallbrackets werden auf der Außenseite der Zähne angebracht. Wir verwenden flache und kleine Brackets, die einen hohen Tragekomfort und gute Reinigungsmöglichkeiten bieten. In unserer Praxis arbeiten wir sehr gerne mit SPEED Braces.
  • Keramikbrackets sind aus durchsichtigem Material und passen sich dadurch der natürlichen Zahnfarbe an. Die durchsichtigen bzw. zahnfarbenen Brackets sind somit sehr unscheinbar und fallen kaum auf. Sie sind in ästhetischer Hinsicht sehr empfehlenswert und versprechen ein gutes Endergebnis. Mit Keramikbrackets von Forestadent machen wir rundum sehr gute Erfahrungen.

Unsichtbare Zahnspangen

Mit heraus­nehmbaren, durchsichtigen sogenannten Aligner-Zahn­schienen bewegen wir die Zähne allmählich in ihre ideale Position. Die trans­parenten Aligner-Zahn­schienen ermöglichen eine für andere Menschen kaum sichtbare kiefer­ortho­pädische Korrektur.

Wir empfehlen die transparenten Kunststoffschienen von Invisalign®, mit denen wir stets sehr gute Erfahrungen machen.

Lingualtechnik

Eine weitere Methode der unsichtbaren Korrektur stellt die sogenannte Lingualtechnik dar. Individuell angefertigte Brackets werden auf der Innen­seite der Zähne befestigt. Die Zahn­spange ist somit von außen nicht erkennbar. Wir verwenden die Lingual-Zahnspangen von Incognito™ und erzielen damit hervorragende Ergebnisse.

Herausnehmbare, lockere Zahnspange

Heraus­nehmbare Zahn­spangen ermöglichen bei Kindern eine optimale Vorbereitung des Ober- und Unter­kiefers auf die weitere kiefer­ortho­pädische Be­hand­lung. Die spätere Be­hand­lungs­dauer mit der festsitzenden Zahn­spange kann dadurch deutlich verkürzt werden.

Herausnehmbarer, lockerer Lückenhalter

Wenn ein Kind frühzeitig einen Milchzahn verliert, so kann es nötig sein, den Platz in der Lücke so lange freizuhalten, bis der bleibende Zahn nachrückt. Wir bieten herausnehmbare Lückenhalter an, die diese wichtige Platzhalterfunktion übernehmen.

Retainer

Retainer sind dünne, auf der Innenseite der Zähne befestigte Drähte, die eine Stabilisierung der erreichten Korrektur über einen längeren Zeitraum ermöglichen. Sie sind von außen nicht erkennbar und gewährleisten, dass die Zähne nicht wieder in die unerwünschte Ausgangsposition zurückwandern.

Funktionskieferorthopädische Geräte

Beim Sprechen oder Schlucken entstehen natürliche Kräfte, welche sich funktionskieferorthopädische Geräte zunutze machen, um Zähne und Kiefer in einen korrekten Bezug zueinander zu bringen. Wie andere herausnehmbare Zahnspangen bestehen sie aus Kunststoff, in welchen Drahtelemente eingelassen sind. Allerdings werden sie nicht über Klammern fest mit den Zähnen verbunden, sondern liegen locker im Mund. Zu den am meisten verwendeten funktionskieferorthopädischen Geräten zählen: Aktivator, Bionator und Vorschubdoppelplatte.

Kosten für eine Zahnspange in München & KFO-Behandlung

Die Erstberatung ist in unserer Praxis kostenlos. Sie beinhaltet einen detaillierten kieferorthopädischen Behandlungsplan und einen einfach nachzuvollziehenden Kostenvoranschlag.

Für Kinder und Jugendliche übernimmt bei medizinischer Notwendigkeit in der Regel die Krankenkasse einen Großteil der Kosten. Gewisse Ergänzungsleistungen, wie beispielsweise Keramikbrackets, können zusätzlich gewählt werden und müssen selbst bezahlt werden. Pro Behandlung fallen im Durchschnitt in unserer Praxis Kosten in Höhe von EUR 500 bis EUR 1.350 an. In vielen Privatversicherungsverträgen sind diese Zusatzleistungen bereits enthalten.

Wie teuer ist eine Behandlung

Ein erwachsener Patient muss für eine Behandlung beim Kieferorthopäden mit Kosten von insgesamt EUR 1.500 bis EUR 7.000 rechnen. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Behandlungskosten nur bei besonders ausgeprägten Fehlstellungen. Im Gegensatz dazu übernehmen private Krankenversicherungen bei Erwachsenen häufig einen Großteil der Behandlungskosten für die Zahnregulierung. Zur Abklärung der Kostenübernahme mit Ihrer privaten Krankenversicherung erhalten Sie von uns einen detaillierten kieferorthopädischen Behandlungsplan. Grundsätzlich fallen die Behandlungskosten nicht als Einzelrechnung an, sondern werden gestaffelt im Behandlungsverlauf ausgestellt. Wir erarbeiten Ihnen einen (auch für Laien nachvollziehbaren) Kostenplan, welcher auch in zinsfreien Raten bezahlt werden kann.

Zahlt Krankenkasse Zahnspange?

Bei Kindern ist die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung abhängig von der jeweiligen KIG-Einstufung (kieferorthopädische Indikationsgruppen). Erwachsene hingegen müssen die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung in der Regel selbst tragen. Nur, wenn ein sogenannter „OP-Fall“ vorliegt, d.h. wenn eine Kombinationstherapie aus kieferorthopädischer Behandlung und kieferchirurgischem Eingriff als medizinisch notwendig erachtet wird, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien sind ein Massenphänomen. Um den Behandlungsbedarf einstufen zu können, wurden fünf Schweregrade für kieferorthopädische Behandlungen definiert, kurz KIG 1 bis 5 (kieferorthopädische Indikationsgruppen 1 bis 5) genannt. KIG 1 steht dabei für den geringsten und KIG 5 für den höchsten Schweregrad.

Die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung werden ab dem Zeitpunkt des Zahnwechsels bis zum Ende des 17. Lebensjahres (d.h. bis zum Tag vor dem 18. Geburtstag) von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, wenn ein Behandlungsbedarf von KIG 3 oder höher diagnostiziert wird.

Falls hingegen nur ein Schweregrad von KIG 1 bis 2 festgestellt wird, ist die gesetzliche Krankenkasse nicht mehr verpflichtet, die Kosten zu übernehmen. Das gilt selbst dann, wenn die KFO-Behandlung als „medizinisch notwendig“ erachtet wird. Wird die Behandlung auf Wunsch des Patienten dennoch durchgeführt, so wird sie als Privatleistung verrechnet und muss vom Patienten selbst getragen werden. KIG 1 beinhaltet leichtere Zahnfehlstellungen, deren Korrektur in erster Linie der Ästhetik dient. KIG 2 beinhaltet Zahnfehlstellungen, die zwar nur leicht ausgeprägt sind, aber dennoch eine medizinische Behandlung erforderlich machen. Alles, was darüber hinaus geht, gehört in die Kategorien KIG 3 bis 5. Wir beraten Sie bei Bedarf gerne ausführlich.

Zahnspangen-FAQ und Hintergründe

Wie wird die kieferorthopädische Behandlung für Kinder angenehm gestaltet?

Wir versuchen, die kieferorthopädische Behandlung für unsere kleinen Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört selbstverständlich ein spielerischer, kindgerechter Umgang mit unseren Jüngsten sowie Materialien, welche Kinder ansprechen, wie beispielsweise bunte Zahnspangen, Zahnspangen mit Glitzer, und Ähnliches. Gerne gehen wir auf die individuellen Vorlieben der Kleinen ein. Wir schaffen mit viel Einfühlungsvermögen eine Atmosphäre, in der Kinder gerne in unsere Praxis kommen und motiviert sind, die Behandlung erfolgreich mitzugestalten.

✅ Lassen sich Kosten bei Selbstzahlern von der Steuer absetzen?

Jeder Steuerzahler hat ein Recht darauf, „außergewöhnliche Belastungen“, zu denen auch Krankheitskosten zählen, in gewisser Höhe steuerlich abzusetzen. Dies ist von Fall zu Fall verschieden, je nach Einkommen, Haushaltsgröße, etc. Fragen Sie am besten direkt beim Finanzamt oder bei Ihrem Steuerberater nach.

✅ Was ist, wenn die Behandlung nicht erfolgreich verläuft?

Vor dem Beginn der Behandlung wird mit dem Patienten im Detail besprochen und gemeinsam definiert, was mithilfe einer kieferorthopädischen Behandlung realistisch erreicht werden kann. Dieses Behandlungsziel wird in einem Behandlungsplan schriftlich festgehalten. In der Regel wird dieses realistisch gesteckte Ziel auch erreicht.

✅ Können Schmerzen bei der Behandlung bzw. durch die Zahnspange auftreten?

Normalerweise verläuft eine kieferorthopädische Behandlung schmerzfrei. Am Anfang der Behandlung dauert es einige Tage, bis sich Zähne, Zunge und Lippen an die neue Situation gewöhnt haben, dies kann mit einem leichten Druckschmerz oder Spannungsgefühl einhergehen. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit verliert sich dieses Gefühl. Sollte es wider Erwarten zu stärkeren Beschwerden kommen, bitten wir Sie, umgehend unsere Praxis aufzusuchen, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

✅ Wie kann die Zahnspange später gereinigt werden?

Eine lockere Zahnspange reinigen Sie am besten täglich mit einer Zahnbürste und etwas nicht-abrasiver Zahnpasta, wie beispielsweise zahnschmelzschonender Zahnpasta. Sie fassen die Zahnspange am Kunststoffteil an (nicht an den empfindlichen Klammern und Drähten, um ein Verbiegen zu vermeiden) und schrubben alles sanft, aber gründlich ab. Zum Abschluss reinigen Sie die Zahnspange unter fließendem Wasser. Zum Essen wird eine lockere Zahnspange grundsätzlich aus dem Mund herausgenommen, damit keine groben Speisereste an der Zahnspange haften bleiben können.

Festsitzende Zahnspangen bedürfen einer besonders gründlichen Pflege, denn sie sind direkt mit den Zähnen verbunden und müssen unbedingt frei von Plaque gehalten werden, damit weder unangenehme Gerüche noch Karies entstehen können. Zunächst werden die Zähne wie gewohnt mitsamt der festsitzenden Zahnspange gründlich gebürstet. Anschließend wird gezielt ober- und unterhalb der Metalldrähte geputzt und bewusst um jedes einzelne Bracket herum. Zum Schluss putzen Sie mit einer Interdentalbürste unter den Metalldrähten und zwischen den Brackets sowie die Metalldrähte selbst. Danach wird der Mund sorgfältig ausgespült, gerne auch mit einer Mundspüllösung.

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